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Wilen Wartegg

Die von der ökumenischen Arbeitsgruppe Wilen-Wartegg geplanten Veranstaltungen in der ehemaligen Kaplanei Wilen Rorschacherberg stehen allen Menschen aller Konfessionen offen.

Die Palette der Angebote reicht vom Gottesdiensten über Jassnachmittage, bis hin zu Frauentreffs, Ausstellungen von Künstlern aus dem Quartier, sowie weiteren Veranstaltungen.
Wilen Wartegg (Foto: Patrick Marchlewitz)

Wilen Wartegg (Foto: Patrick Marchlewitz)

Wilen Wartegg innen (Foto: Author Homepage)

 

Wilen Wartegg 3 (Foto: Author Homepage)

Wilen Wartegg 3 (Foto: Author Homepage)

Kontakt
Pfrn.
Esther Marchlewitz
Langmoosweg 6
9404 Rorschacherberg

071 855 48 65
079 871 22 92
Die nächsten Termine
Agenda Ökumenische Wilenkommission

Juli 2022
2. Juli 09.00 Wilenzmorge

August 2022
11. Aug. 19.00 Eucharistiefeier
18. – 20. August 20.45 Open Air Kino

September 2022
4. Sept. 14.00 DOG-Plausch
29. Sept. 19.00 Eucharistiefeier

Oktober 2022
20. Okt. 19.00 Eucharistiefeier
28. Okt. 20.00 Jass-Turnier
Zur Geschichte der Kapelle
Fidel von Thurn lies im Südwesten seines grossen Schlossareals Wartegg am 29. Mai 1706 zusammen mit seiner Gemahlin Maria Klara Eva Eleonora von Hedenheim den Grundstein zu einer neuen Kapelle legen. Von Thurn ernannte den Dornbierner Franz Ulrich Thurnherr zum ersten Kaplan. Im Jahre 1732, einige Jahre nach von Thurns Tod wollte der Kaplan neben der Kirche eine Kaplanei bauen lassen. Obwohl er die Unterstützung der Witwe von Thurn hatte, bekämpfte der Sohn Gall Anton dieses Vorhaben. Es kam zu einem Prozess, der jahrelang dauerte und vom äbtischen Gericht St. Gallen an die Nuntiatur in Luzern und von dort an die Kurie nach Rom gezogen wurde. Der Kaplan Thurnherr verlor, doch das Haus war gebaut.

Was der Kapelle Wilen Wartegg an künstlerischem Wert abgeht, wird durch den historischen reichlich aufgewogen. Wappen und Médallions erinnern an die mächtigen Familien Europas. Begonnen bei Kaiser Karl dem Grossen über die Französischen Könige wie Ludwig XIV bis zu den Herzogen von Parma.

Nach dem Wegzug der königlichen Hoheiten bildete sich 1924 ein Wartegg-Verein, der den herzöglichen Besitztum verkaufte. Die Kapelle und die dazugehörige Kaplanei ging in den Besitz der Diözese St. Gallen über. Seit 1947 ist das Grundstück im Besitz der katholischen Kirchgemeinde Rorschach.
Dokumente
Bereitgestellt: 05.07.2022    Besuche: 92 Monat