« nahe bei Gott – nahe bei den Menschen »

Rebekka Vollenweider

„Männer Apéro“ leistet Frondienst im Naturareal

männerapero leistet frondienst<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-rorschach.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>358</div><div class='bid' style='display:none;'>6414</div><div class='usr' style='display:none;'>102</div>

Sechs Männer und eine Ehefrau der Gruppe „Männer Apéro“ der reformierten Kirche Rorschach stellten sich letzten Samstag unter der Leitung von Pfarrer Pius Helfenstein für einen Sozialdiensteinsatz im Naturareal von Alice Oberli zur Verfügung.
Rebekka Vollenweider,



Seit 19 Jahren treffen sich im Winterhalbjahr monatlich Männer zu einem Apéro in der reformierten Kirche Rorschach zu einer Diskussionsrunde. Erstmals fiel dabei die Idee, einmal im Sommer sich zu einem Sozialeinsatz zu treffen. Das Naturreservat hinter dem Depot der Heidenerbahn stellte sich als idealer Arbeitseinsatz heraus, denn es demonstriert eindrücklich „zurück zur Natur“ im Siedlungsgebiet. Die Männer jäteten unter der Aufsicht von Alice Oberli das Gelände und befreiten es von Schachtelhalmen, welche die Vegetation zu überwuchern drohten. Die gebündelten Pflanzen wurden zum Trocknen aufgehängt, um daraus Tee zu brauen. Eingelegt in Wasser wird daraus auch ein wertvoller Dünger.

Die gute Atmosphäre schlug schnell auf die Fronarbeiter über. Schon nach kurzer Zeit wurde ihnen bewusst, wie befriedigend und wohltuend Gartenarbeit sein kann. Die Ruhe, das Summen der Bienen und das bewusst sich langsame Fortbewegen im Areal, wegen den diversen Hindernissen die einem hektischen Arbeiten im Wege stehen, regten den Geist an. Man spürte wieder sich selbst, vergass die Hektik der vergangenen Woche und kam in Übereinstimmung mit seinen ganz persönlichen Gedanken. Beim Mittagessen in der freien Natur wurde die Kameradschaft gefördert.
Im Naturareal gibt es immer viel zu tun, denn man darf die Natur nicht sich selbst überlassen, wenn man eine möglichst grosse Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt erhalten möchte. So freute sich Alice Oberli, dass sie diesen Frühling erstmals Eidechsen und ein Eichhorn unter ihren Untermietern begrüssen durfte.

Für die Leute vom Männer Apéro war es auf alle Fälle eine sehr lehrreiche und befriedigende Arbeit. Wer weiss, vielleicht trifft man sie im nächsten Sommer wieder als freiwillige Helfer im Naturareal hinter den Gleisen.

* Text und Bild von Werner Nef *
Bereitgestellt: 04.06.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch